Tiergesundheit

Häufige Krankheiten bei Hunden – Was du als Hundebesitzer wissen solltest

von Thomas Moritz - 24 Mar, 2025

Häufige Krankheiten bei Hunden – Was du als Hundebesitzer wissen solltest

Häufige Krankheiten bei Hunden – Was du als Hundebesitzer wissen solltest

Als Hundebesitzer möchtest du sicherstellen, dass dein Hund gesund und glücklich bleibt. Doch wie bei uns Menschen können auch Hunde krank werden. Es gibt eine Vielzahl von Krankheiten, die Hunde betreffen können, von denen einige häufiger auftreten als andere. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf einige der häufigsten Gesundheitsprobleme, mit denen Hunde zu kämpfen haben, und geben dir hilfreiche Tipps zur Prävention und Behandlung.

1. Hunde-Husten (Kennel Cough)

Was ist es?Hunde-Husten, auch als „Kennel Cough“ bekannt, ist eine der häufigsten Atemwegserkrankungen bei Hunden. Diese Krankheit wird meist durch Viren oder Bakterien ausgelöst und führt zu trockenem Husten, Niesen und manchmal auch zu Ausfluss aus der Nase.

Symptome:

  • Trockener Husten

  • Niesen

  • Nasenausfluss

  • Wenig Energie

Behandlung:Meistens heilt Hunde-Husten von selbst aus, aber in einigen Fällen kann eine antibiotische Behandlung oder eine spezielle Therapie notwendig sein. Es ist wichtig, den Hund während der Krankheit von anderen Tieren fernzuhalten, um eine Ansteckung zu vermeiden.

Prävention:Impfungen gegen Parainfluenza und Bordetella bronchiseptica können helfen, das Risiko einer Infektion zu verringern. Auch das Vermeiden von Orten mit vielen anderen Hunden kann eine Ansteckung verhindern.

2. Arthrose (Gelenkentzündung)

Was ist es?Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die bei älteren Hunden häufig vorkommt, aber auch junge Hunde können betroffen sein, besonders wenn sie Übergewicht haben oder genetisch prädisponiert sind. Bei Arthrose kommt es zu Entzündungen und Abnutzungserscheinungen in den Gelenken, was zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führt.

Symptome:

  • Steifheit

  • Lahmheit

  • Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Treppensteigen

  • Wenig Bewegung

Behandlung:Die Behandlung von Arthrose umfasst Schmerzmittel, entzündungshemmende Medikamente und möglicherweise eine Gewichtsreduktion, um die Gelenke zu entlasten. In schweren Fällen kann eine Operation notwendig sein.

Prävention:Regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung sind wichtig, um Übergewicht und Gelenkbeschwerden vorzubeugen. Auch eine rechtzeitige Diagnose kann helfen, die Erkrankung zu lindern und das Fortschreiten zu verhindern.

3. Magendrehung (Magenverdrehung)

Was ist es?Eine Magendrehung ist eine ernste und potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, bei der sich der Magen des Hundes um seine eigene Achse dreht. Dies führt zu einer Blockade des Blutflusses und kann schnell zu einem Schockzustand führen.

Symptome:

  • Plötzliche Bauchschmerzen

  • Übermäßiger Speichelfluss

  • Unruhe oder Agitation

  • Starkes Hecheln

  • Erbrechen oder Übelkeit

Behandlung:Eine Magendrehung ist ein Notfall, der sofortige tierärztliche Hilfe erfordert. Die Behandlung umfasst in der Regel eine Notoperation, um den Magen zu entleeren und in seine richtige Position zurückzubringen.

Prävention:Die Ursache für eine Magendrehung ist nicht immer klar, aber die Wahrscheinlichkeit kann verringert werden, indem man das Hundefutter in mehreren kleineren Portionen über den Tag verteilt und nach dem Fressen keine intensiven Aktivitäten ermöglicht.

4. Hunde-Allergien

Was ist es?Hunde können, ähnlich wie Menschen, allergisch auf verschiedene Substanzen reagieren. Häufige Auslöser sind Pollen, Staub, bestimmte Futtermittel und Flohbisse. Die Symptome einer Allergie variieren, beinhalten jedoch oft Hautirritationen und Juckreiz.

Symptome:

  • Häufiges Kratzen oder Lecken

  • Rötung oder Hautausschläge

  • Augen- oder Nasenausfluss

  • Haarausfall

Behandlung:Die Behandlung von Allergien kann die Verwendung von Antihistaminika, Kortikosteroiden oder speziellen Shampoos umfassen. In einigen Fällen kann eine Eliminationsdiät helfen, um Futtermittelallergien zu diagnostizieren und zu behandeln.

Prävention:Vermeide bekannte Allergene und sorge für eine gute Hygiene deines Hundes. Eine regelmäßige Fellpflege kann helfen, Allergene zu entfernen und Hautreizungen zu verringern.

5. Zahnerkrankungen

Was ist es?Zahnerkrankungen sind bei Hunden weit verbreitet, insbesondere bei älteren Tieren. Plaque und Zahnstein können sich auf den Zähnen ansammeln und zu Zahnfleischentzündungen, Lockerung der Zähne und anderen Problemen führen.

Symptome:

  • Mundgeruch

  • Schwierigkeiten beim Kauen

  • Rötung oder Schwellung des Zahnfleisches

  • Häufiges Sabbern

Behandlung:Die Behandlung besteht aus einer professionellen Zahnreinigung beim Tierarzt, um Plaque und Zahnstein zu entfernen. In einigen Fällen müssen Zähne entfernt werden, wenn sie stark geschädigt sind.

Prävention:Regelmäßiges Zähneputzen mit spezieller Hunde-Zahnpasta und die Verwendung von Kauartikeln können helfen, Zahnprobleme zu verhindern.

Fazit

Die Gesundheit deines Hundes sollte immer oberste Priorität haben. Indem du auf die Anzeichen von häufigen Krankheiten achtest und regelmäßig mit deinem Tierarzt zusammenarbeitest, kannst du deinem Hund helfen, ein langes und gesundes Leben zu führen. Präventive Maßnahmen wie Impfungen, eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und eine gute Zahnhygiene sind der Schlüssel zur Vermeidung vieler gesundheitlicher Probleme. Und wenn doch eine Krankheit auftritt, ist es wichtig, schnell zu handeln und deinem Hund die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen.

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Bleib dran, bleib gesund und schütze deinen treuen Begleiter!